Malapasqua PDF Drucken

Damals, 1993, gab es auf Malapascua gerade mal eine Bungalowanlage mit 6 Bungalows, die dem Schweizer Freddy und seiner philippinischen Frau Noravilla gehört. Wenn die Bungalows voll waren, wurde einfach beim Buergermeister des Dorfes übernachtet, bis ein Bungalow leer wurde.
Während unseres Aufenthaltes war Noravilla mit ihren beiden Kindern Claudio und Larissa auf der Insel. Da Noravilla in dieser Zeit ihren Geburtstag gefeiert hat, durften wir an ihrem Geburtstagsfest teilnehmen, zu dem viele ihrer Verwandten von der Nachbarsinsel Leyte angereist waren.
Es war herrlich auf dieser Insel. Man konnte ungestört über die Insel wandern und den Bewohner (vorallem Fischer) bei der Arbeit zuschauen. Ständig kamen Kinder gerannt, die fotografiert werden wollten. Manchmal kamen auch Leute von der Nachbarinsel, vorallem Kinder und Frauen, die uns Touristen ganz fasziniert beobachtet haben. Jeder Schritt, jede Bewegung wurde kommentiert.
Da das Restaurant noch nicht fertig war, wurden die Mahlzeiten jeweils auf der Terrasse des Bungalows serviert. Auch fliessendes Wasser hatten die Bungalows noch nicht, so musste das Wasser jeweils vom Brunnen hinter den Bungalows mit Plastikeimern geholt werden.

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