Machu Picchu PDF Drucken

Nachdem Charlie als Kind von einer Brieffreundin aus Peru eine Postkarte aus Machu Picchu erhalten hat, war es ihr Traum, diese legendäre Inkastadt zu besuchen. Aber nicht nur Charlie's Traum - Machu Picchu ist wohl der Höhepunkt jeder Perureise und wird von tausenden von Touristen täglich besucht.

Für uns war von vornherein klar, das wir uns für Machu Picchu 2 Tage Zeit nehmen würden. Mit dem Zug fuhren wir frühmorgens nach Aguas Calientes. Fuer die 112 km lange Schmalspur-Strecke von Cusco nach Aguas Calientes benötigt der Zug ca. 4 bis 5 Stunden. Die Steigung gleich hinter Cusco wird im Zickzack bewaeltigt und nur schon dafür benötigt der Zug eine Ewigkeit. Nachdem wir unser Gepäck im Hostal deponiert haben, machten wir uns gleich auf den Weg nach Machu Picchu (2370 m bis 2530 m.ü.M.), das man mit dem Bus (oder zu Fuss) von Aguas Calientes aus erreicht.

Machu Picchu war wahrscheinlich eine der letzte Zufluchtsstätte der Inkas und muss ein heilieger Ort von sehr grosser Bedeutung gewesen sein und wurde von den Inka-Gelehrten als streng geheim eingestuft. Nach der Hinrichtung des letzten Inka-Herrschers wurde die Stadt verlassen und vom Dschungel verschlungen. Der indigenen Bevölkerung war Machu Picchu immer bekannt, doch 1911 wurde die Stadt von dem Amerikaner Hiram Bingham auch für die restliche Welt wiederentdeckt. Machu Picchu liegt auf einem Bergrücken, an drei Seiten von schroffen, steilen Felsen umgeben. Wie ein riesiger Beobachtungsturm ragt dabei am Ende der Waynapicchu in die Höhe. Der Ausblick von den Terrassen oberhalb des Eingangs ist fantastisch. Lange Zeit sassen wir dort und liessen die Szenerie auf uns wirken. Die Touristen verteilten sich recht gut in der ganzen Anlage, so dass es weniger schlimm war, als wir erwarteten. Natürlich haben wir auch den Waynapicchu bestiegen. Die Aussicht vom Gipfel lohnt den Aufstieg, auch wenn er nicht ganz ohne ist (für Leute, die nicht schwindelfrei und einigermassen fit sind nicht unbedingt zu empfehlen). Auf dem Rückweg vom Waynapicchu haben wir noch den Mondtempel besucht, der auf der anderen Seite des Waynapicchu liegt.

Machu Picchu war sicher der eindrücklichste Teil unserer Reise, wenn auch der teuerste Ausflug während unserer Reise. Alleine die Zugfahrt von Cusco nach Aguas Calientes kostet ca. USD 54.-, dann kommt noch der Bus von Aguas Calientes nach Machu Picchu dazu, der USD 9.- kostet und der Eintritt für USD 20.-, was dann für einen Tagesausflug USD 83.- macht. Doch es lohnt sich auf jeden Fall! Wichtig ist auch, auf genügend Sonnenschutz zu achten und Moskitospray mitzunehmen (der leichtsinnige Verzicht auf beides hat Charlie einen sehr schmerzhaften Sonnenbrand und verstochene Beine beschert).

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