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Montezuma Castle National Monument sind Überreste von ehemaligen Cliff-Dwellings der Sinaguas, einem Indianer-Volk, das bis zum 13. Jahrhundert in dieser Gegend gelebt hat. Der Name "Montezuma Castle" kommt daher, dass die ersten Siedler, die das an den Felsen geklammerte Pueblo sahen, es faelschlicherweise fuer eine Burg des gefürchteten Aztekenherrschers Montezuma hielten. Wir fuhren weiter auf der Interstate 17 in Richtung Phoenix und besuchten unterwegs Arcosanti. In Arcosanti wird versucht, nach den Plaenen des italienischen Architekten Paolo Soleri, eine Stadt nach oekologischen Gesichtspunkten zu bauen, in der einmal 5'000 Menschen in platzsparenden Gebaueden in einer autofreien und menschenfreundlichen Stadtanlage leben sollen. Da das Geld bald ausging, lebt das Projekt heute von der Arbeit von Studenten und anderen Freiwilligen, die ohne Lohn weiter an der Stadt der Zukunft arbeiten. Noerdlich von Phoenix grüssten uns die ersten Saguaro Kakteen, die mehr als 10 Meter hoch werden können. Oestlich von Phoenix trafen wir auf den Apache Trail, der von Apache Junction nach Globe fuehrt. Er führt teilweise über enge, steile Schotterstrassen, wo wir mit unserem Wohnmobil manchmal ganz schön ins Schwitzen kamen. Und rechts und links der Strasse stehen massenweise meterhohe Saguaros. Bald erreichten wir die Salt-River-Stauseen (Canyon Lake, Apache Lake und Roosevelt Lake). Am Apache Lake fanden wir einen Camping Platz direkt am See, der uns so gut gefiel, dass wir 2 Nächte dort blieben und den Tag mit Faulenzen, Baden im See und Erkundungstouren zu Fuss in die nähere Umgebung verbrachten. Unser nächstes Ziel war der der Petrified Forest National Park. Die Strasse führt hier durch eine bizarre, farbige Landschaft. Sehr zu empfehlen ist der Blue Mesa Walk, eine ca. 30minütige Wanderung durch eine faszinierende blaugrau-weiss-braune Landschaft, in der verstreut einige schöne versteinerte Bäume liegen. Das zu Stein gewordene Holz schimmert in farbenprächtigen Schattierungen und es ist streng verboten, auch ein noch so kleines Stück aus dem Park mitzunehmen. Auf dem Weg zum Grand Canyon fuhren wir durch die Wutpatki and Sunset Crater Volcano National Monuments nördlich von Flagstaff. Die letzte heftige Eruption des Sunset Crater Volcano fand im 11. Jahrhundert statt und vertrieb die Indianer, die in dieser Gegend lebten. Diese kehrten später zurück und die durch den Vulkanausbruch fruchtbarer gewordenen Boeden wirkten sich gut auf den Ackerbau aus. Die Bevoelkerung wuchs und die mehrstöckigen Pueblos von Wupatki waren die höchste weit und breit. Beim Grand Canyon angekommen, schockierten uns zuerstmal die vielen Touristen. Doch der Anblick des grandiosen Canyons ist immer wieder atemberaubend. Er verändert sein Aussehen je nach Tageszeit und je nach Wetter. Und von jedem Aussichtspunkt bieten sich einem neue Ausblicke.
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