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Valdivia 15.1.2006 Am nächsten Tag verliessen wir die Insel via Castro, wo wir noch kurz die Kirche und die Palafitos (Stelzenhäuser der Fischer) anschauten, und fuhren direkt bis Valdivia, wo wir am späteren Nachmittag ankamen.Die Landschaft unterwegs erinnerte uns stark an die Schweiz oder Deutschland, grüne Wiesen, Bauernhöhfe, Kühe und Bäume. Valdivia gilt als eine der schönsten Städte Chiles. Na ja, für unsere Massstäbe ist sie nicht so toll. Doch sie ist schön gelegen, am Zusammenfluss von 3 Flüssen. Da Wahltag war, hatten alle Restaurants geschlossen. Zum Glück fanden wir einen kleinen Supermarkt, der offen hatte, in dem wir uns die Zutaten für ein Sandwich kaufen konnten. Als klar war, das Michelle Bachelet die Wahlen gewonnen hat, ströhmten die Leute auf die Strassen, feierten, schwenkten Michelle Bachelet Fahnen und fuhren hupend durch die Strassen. Alles verlief friedlich und die Leute schienen sich sehr zu freuen. 16.1.2006 Das Wetter hat sich stark gebessert und endlich, endlich ist es auch wärmer geworden. Bei strahlendem Sonnenschein besichtigten wir am Vormittag den Markt am Fluss, wo sich Seehunde faul auf den Stegen räkeln und ab und zu einen Fisch zugeworfen bekommen von den Fischhändlern. Um die Fisch streiten sich hier auch die Möwen und die Kormorane. In einem Cafe genehmigten wir uns anschliessend einen Cortado (Espresso mit einem Schuss Milch) und einen leckeren Apfel-Streussel-Kuchen. Am Nachmittag fuhren wir nach Niebla, am Meer, wo wir mit der Fähre nach Corral fuhren, um das Fort, dass sich dort befindet, zu besichtigen. Das Fort ist eines von mehreren, dass von den Spaniern errichtet wurde, um die Stadt Valdivia zu verteidigen. Auf der Rückfahrt besuchten wir noch die Brauerei Kunstmann, die Ende 19. Jahrhundert von deutschen Auswanderer gegründet wurde.
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