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Pucon / Vulkan Villarica 21.1.2006 Das Wetter ist immer noch sehr schön und heiss. Der ständige Blick auf den schönen Vulkan Villarica, dessen Spitze man in der Nacht glühen sieht, hat uns dazu gebracht, uns für die Besteigung des Villarica anzumelden und länger im Kila-Leufu zu bleiben, als eigentlich geplant.Doch vorerst machten wir heute eine gemütliche Wanderung im P.N. Huerquehue zu den 3 Bergseen Lago Chico, Lago Toro und Lago Verde, in denen man auch baden kann. Auf dem Rückweg kamen uns - mit Trekkingschuhen und Rucksäcken ausgerüsteten Schweizern - Chilenen in Flip-Flops und Miniröcken entgegen, das Handtuch locker über die Schulter geschwungen..... Am Abend gab es ein leckeres BBQ im Hostal, das in der Ruka, einem traditionellen Mapuche-Haus, serviert wurde. 22.2.2006 Frühmorgens fahren wir mit dem vollbepackten Auto nach Pucon. Da an diesem Tag wegen eines Half-Ironman von 8 bis 16 Uhr alle Strassen in und um Pucon gesperrt waren, dienten wir als Mitfahrgelegenheit für das halbe Hostal. In Pucon fassten wir unser Material - steigesenfeste Bergschuhe, Steigeisen, Pickel, wasserfeste Hosen und Jacken und Gamaschen. Zum Glück waren wir eine kleine Gruppe - wir, 2 weitere Luzerner - Priska und Helmut, die den Süden Chiles mit dem Velo bereisen - eine Holländerin und Tobias, unser Schweizer Guide. Beim Villarica angekommen erschraken wir erst mal angesichts der Menschenmassen, die die gleiche Idee hatten wie wir, doch da wir alle fit und trainiert waren, rollten wir das Feld von hinten auf und standen fast als erste nach 3 Stunden auf dem Gipfel. Da es ziemlich windig war konnten wir leider nur einen kurzen Blick in den Krater werfen, die Schwefeldämpfe waren so ätzend, das man kaum atmen konnte. Doch was wir sahen und hörten, war sehr eindrücklich - die Magma brodelte und spritzte im Innern des Kraters. Wow! Fuer den Rückweg brauchten wir nicht mehr so lange - wir zogen die wasserfesten Hosen an und rutschten auf unseren Hintern die ganze Strecke über den Schnee nach unten. Nach einem kühlen Bier in Pucon waren wir bereits um 17 Uhr wieder zurück im Hostal.
Termas 23.2.2006 Nach dem Frühstück fahren wir nach Pucon, um unsere e-mails zu checken und Einkäufe zu machen. Bald haben wir genug von dem Trubel, der in Pucon herrscht, und fahren nach Conaripe und von dort weiter auf der Strasse, die wieder in den P.N. Villarica führt, bis zu den Termas El Rincon. Laut Lonely Planet kann man dort zelten, doch davon wollten die Leute dort nichts wissen. Doch als wir lange genug ratlos rumstanden und miteinander diskutierten, war es plötzlich doch möglich und wir konnten unser Zelt aufstellen. Vor und nach dem Nachtessen nehmen wir ein warmes Bad in den rustikalen Naturthermen, die wir, nachdem alle Tagestouristen weg waren, fast für uns alleine hatten. 24.1.2006 Unser Ziel heute waren die teuren (Eintritt CLP 10'000/p = ca. CHF 25.-), aber sehr schönen Termas Geometricas, welche sich in der Nähe der Termas el Rincon befinden. In der von einem chilenischen Stararchitekten entworfenen Anlage führen rote Holzstege durch eine enge Schlucht, rechts und links davon liegen 17 in Naturstein gefasste Becken mit Wasser zwischen 35 und 39 Grad Celsius. Da wir für chilenische Verhältnisse früh eintreffen (ca. um 10h45) haben wir die Anlage bis Mittag für uns alleine. Am Morgen, wenn die Luft noch kühl ist, ist die Schlucht in Wasserdampf gehüllt, was wunderschöne Stimmungen ergibt. Wir geniessen den Aufenthalt in den warmen Becken bis am Mittag und ergreifen dann die Flucht, als sich die Anlage ziemlich schnell zu füllen beginnt. Wir fahren weiter bis Choshuenco, entlang des Lago Calafquen und Lago Pangipulli, einer landschaftlich sehr schöne Strecke. In Choshuenco steigen wir im Hotel Rucapillan ab und geniessen den späten Nachmittag am schönen Strand von Choshuenco.
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